Maria Montessori


Maria Montessori (1870 – 1952)

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Fotos: AMI Archiv

Quelle: Sigurd Hebenstreit,
Maria Montessori – Eine Einführung in ihr Leben und Werk,
Verlag Herder Freiburg im Breisgau, 1999

 

 

Kindheit und Jugend

Maria Montessori wird am 31. August 1870 in Chiaravalle bei Ancona, Italien geboren. Mit drei Jahren wird zunächst Florenz ihr Lebensort. Zwei Jahre später zieht die Familie aus beruflichen Gründen (der Vater war Finanzbeamter) nach Rom.

Mit sechs Jahren besucht sie die Volksschule und zeichnet sich zunächst nicht als gute Schülerin aus.

Bezogen auf das Auswendiglernen von Biografien berühmter Frauen und der Bemerkung der Lehrerin, dass sicher auch sie berühmt werden wolle, hat sie gemäß eigener Angaben geäußert:

“O nein! … ich werde es nie werden; ich habe die Zukunft der Kinder zu lieb, um noch eine Biografie hinzuzufügen.”

Nach der Volksschule kommt Maria Montessori auf die technische Oberschule, in der der Schwerpunkt bei Fremdsprachen und naturwissenschaftlichen Fächern liegt. Sie entwickelt insbesondere für Mathematik und Biologie stärkeres Interesse. Der Vater, Anhänger der traditionellen Rollenaufteilung in der Familie, wünscht sich für seine Tochter eine Ausbildung zur Lehrerin. ‘Sie dagegen strebt das Medizinstudium an. In Italien war dies bis zu diesem Zeitpunkt den Männern vorbehalten.

Ausbildung und Studium